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Am Freitag, den 16. März um 05.30 Uhr war es endlich soweit.
Nach Monaten der intensiven Vorbereitung, Planung und Kalkulation sollte der Bus Richtung London rollen.
Der Schalke FanClub UK ging wieder auf Tour. Allerdings blieb überraschend ein Platz unbesetzt, da ein Mitfahrer aus unerfindlichen Gründen nicht erschien und sich auch nicht mehr gemeldet hat. Immerhin hat er die Reise komplett bezahlt…..
Mit einer Viertelstunde Verspätung gings los. Sofort startete das DVD-Bildungsprogramm mit Dokumentationen über London und der Zubereitung eines deftigen Frühstücks an Bord. Vereinzelt war
das Öffnen von Veltins-Flaschen zu hören. Die Stimmung im Bus war gut, wir kamen zügig durch und waren pünktlich in Calais an der Fähre. Nach dem Einchecken suchten wir uns möglichst bequeme Sitzgelegenheiten an Bord. Nur eine Handvoll junger Menschen startete sofort in eine der vorhandenen Spielhallen und suchte das Glück. Es dauerte nicht allzu lange, bis der erste Glücksritter mit den Worten : „ Verdammt, ich habe die Hälfte meines Taschengelds verzockt…“ wieder auftauchte. Unmittelbar danach erschien ein weiterer Zocker und verkündete voller Stolz, dass er gerade lockere 60 Britische Pfund gewonnen habe. Tja, des einen Leid….. Aber dieser Gewinner sollte zum Ende der Reise noch einmal in das Glücksroulette einsteigen. Dazu später mehr….
In Dover ging es mit der Besichtigung von Dover Castle weiter, weil wir die Abfahrt zur Autobahn verpasst haben. Nach der kleinen Ehrenrunde gings zügig gen London.
Je näher wir der Stadt kamen, desto voller und hektischer wurde es. Der Verkehr in London ist deutlich heftiger, als der in Gelsenkirchen-Buer. Unser Dank gilt dem Fahrergespann, welches uns hervorragend durch den Straßen-Moloch zum Hotel geführt hat.
Wir haben im Hotel eingecheckt und schon ging es Richtung FanClub UK-Meeting im „Lamb“

Dort wurden wir bereits von diversen UK`lern erwartet und der gebuchte Raum war für unsere ca. 60 Mitglieder… äh… sehr knapp geschnitten. Aber es war gemütlich und der Engländer steht scheinbar nicht auf zu viel Raum…
Das bestellte Fingerfood-Buffet kam auch schon nach 2 stündiger Verspätung und entsprach den gängigen Vorstellungen englischer Küche. Der Stimmung tat es keinen Abbruch. Der Abend klang gemütlich aus, und es zog die Mitglieder in kleinen Gruppen in die Nacht von london. Diverse Pubs wurden aufgesucht, man wandelte in White Chapel auf den Spuren von Jack the Ripper oder ließ den Tag anderweitig ausklingen.
In einem Pub wurden Clubmitglieder direkt auf die Zigaretten- Big Box auf dem Tisch angesprochen, anscheinend hat noch keiner auf der Insel eine 28 Zigaretten-Schachtel für 6,-€ gesehen.
Netter Smalltalk über ungesunden Qualm. Und eines der wenigen Dinge, die es in London scheinbar nicht gibt.
Am nächsten Morgen ging es in kleinen Gruppen zu diversen unterschiedlichen Touren und Events. Den Großteil der Mitglieder zog es Richtung Oxfordstreet – Shopping war angesagt. Abercrombie & Fitch,
Gap, Primark und und und sorgten für leere Geldbörsen und heißgelaufene Kreditkarten.
Eine größere Gruppe besuchte das Premierleague-Spiel FC Fullham – Swansea.
Hier ein kurzes Fazit des Besuchs :
Man spricht immer von Bombenstimmung in englischen Stadien, kann ich an dieser Stelle nicht bestätigen, Fulham hat es geschafft nur 3 mal „Come on Fulham“ zu schreien, während Swansea die eigene Truppe doch recht gut nach vorne peitschte. Das Stadion hingegen ist ein Traum, ich habe noch nie ein so uriges Stadion gesehen, ein Wohnhaus mitten in den Tribünen und die Haupttribüne sieht von hinten aus wie eine Wohnsiedlung.
Einfach ein Hingucker.

Ostwestfale Sven zog es derweil zum Spiel Tottenham – Bolton. Unter hohem Aufwand konnte eine Eintrittskarte ergattert werden. Entsprechend groß war die Vorfreude. Leider lief das Spiel nur eine knappe
halbe Stunde.
Dann wurde es abgebrochen, weil ein Bolton-Spieler auf dem Platz umkippte. Alle Besucher mussten das Stadion sofort verlassen, die Verkaufsstände wurden schlagartig geschlossen und die Partie war beendet. Dem Spieler geht es schon wieder besser, aber Sven ist noch in Behandlung.

Weiterhin gab es noch Besuche bei Madame Tussault, dem London Eye, Picadilly Circus, bei Magier Hans Klok, und des Camden Market.
Zum Abend hin verwandelte sich London in eine riesige Feiermeile. Es war St.Patricks day. Grüngekleidete Iren, oder halb-Iren zogen zu tausenden durch die Stadt. Es herrschte Ausnahmezustand.
Augenzeugen berichteten folgendes :
In vielen coolen Pubs ging am Samstag richtig die Post ab. St. Patrick´s Day mit guter Englischer Livemusik zum Mitgröhlen war überall angesagt, was uns nach dem 7. Guinness und nem Jack Daniels doch sehr leicht von den Lippen ging. Die irischen Damen waren übrigens auch sehr heiter drauf :-)

Überall wurde gesungen und gefeiert. Ein Spitzen-Tag fand einen gelungenen Abschluss.
Der Sonntag begann für die meisten Mitglieder zu früh. Aber unsere Sightseeing-Tour stand noch auf dem Plan, also ging es früh raus. Das Wetter spielte mit und wir konnten den Buckingham Palace, Westminster Abbey, Picadilly Circus, Big Ben, London Eye etc. bei herrlichem Sonnenschein genießen.
Unser Reiseleiter Jürgen erschien mit Gitarre bewaffnet und empfing uns schon am Treffpunkt Greenpark mit bekanntem Schalker Liedgut. Natürlich wurden diverse Gruppenbilder geschossen, leider ohne FanClub-Flagge.
Der Flaggenbeauftragte, Strock Mickark ( Name von der Redaktion geändert) hatte die Fahne vergessen. Naja, immerhin haben wir uns durch lauten Gesang Gehör verschafft und durch unzählige Club-Jacken
und Schals die Aufmerksamkeit auf uns gezogen.
Und die Bilder wurden trotzdem genial.

Zum Ende der Sightseeing-Tour haben einige Kleingruppen die Orientierung verloren und sind einfach mal gemütlich ohne Reiseleitung weiter marschiert. Dies führte dann dazu, dass unser Held vom ersten Tag ( der 60-Pfund--Gewinner) unbeaufsichtigt glaubte, den rumänischen Hütchenspielern das Geld aus der Nase ziehen zu können. Völlig überraschend gewannen die Rumänen und der Freitagsgewinn war wieder Geschichte.
Des einen Leid….
Im Bereich des Fährhafens Dover haben wir dann noch das teuerste Burgerking-Lokal Europas besichtigt. Beeindruckende 8,-€ für einen Burger ohne Extras dürfte ein Rekordpreis der besonderen Art sein. Entsprechend gering fiel dann dort auch der Verzehr aus…
Die Rückreise fand dann unter dem Gesichtspunkt der Entspannung statt. Erholung war angesagt. Und noch vor Mitternacht fuhr unser Bus in GE in den Bernie-Klodt-Weg ein.
Unser Fazit : Es war ein geiles Wochenende, eine geile Truppe, eine geile Stadt und wir freuen uns schon auf die nächste Tour mit dem Schalke FanClub UK.
Hier findet ihr übrigens noch einen geilen Blog über unsere Tour :
http://dumbdog.de/2012/03/mit-schalke-uk-nach-london/
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